Unsere Dörfer

 

 

 

 

 

 

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Unsere Dörfer in Moldova

 

 

Die Hauptstadt Chisinau (Kischinau) >>zurück<<

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Chi%C8%99in%C4%83u

 

http://localitati.casata.md/index.php?l=ro&action=viewlocalitate&id=101

 

https://www.google.de/maps/place/Chi%C8%99in%C4%83u/@46.9998691,28.8581765,12z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x40c97c3628b769a1:0x37d1d6305749dd3c

 

Die Deutsche Botschaft http://www.chisinau.diplo.de/Vertretung/chisinau/de/Startseite.html

 

 

Unsere Dörfer liegen etwa 100 km südlich der Hauptstadt Chisinau im Rajon Cantemir, Valea-Perjei im Rajon Taraclia.

 

Rajon Cantemir (Kantemirr)

https://www.google.de/maps/place/Rajon+Cantemir/@46.2588144,28.3323985,11z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x40b6198635996065:0x1e43fabaa4ceb5a7

 

http://localitati.casata.md/index.php?l=ro&action=viewlocalitate&id=2101

 

 

Unsere Dörfer im Rajon Cantemir sind Chioselia, Tarancuta, Baimaclia und Enichioi.

 

Weit im Süden liegt die größere Stadt Cahul (Kachuhl).

 

https://www.google.de/maps/place/Cahul/@45.9079844,28.2029343,13z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x40b65c95ca29ef7d:0x254c4e01d94d6250

 

http://localitati.casata.md/index.php?l=ro&action=viewlocalitate&id=1701

 

 

Chioselia (Kioßelia)

 

https://www.google.de/maps/place/Chioselia/@46.1393578,28.4047329,14z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x40b63dca3fe0d98d:0xa5ba65c26e9cd888

 

http://localitati.casata.md/index.php?action=viewlocalitate&id=2117

 

http://localitati.casata.md/index.php?l=ro&action=viewlocalitate&id=2118

 

 

Zur Kommune gehören die Dörfer Chioselia und Tarancuta (Tsarankutsa) mit insgesamt 2700 Einwohnern, davon im Alter von 1 - 18 Jahren ca. 660 Kinder und Jugendliche und 352 alte Menschen (dazu zählen Frauen ab 57, Männer ab 62, weil ab dann in Rente), mit schwerem Handicap 11 Kinder / Jugendliche und 10 Erwachsene, 480 Kindern besuchen den Kindergarten oder die Schule. In 2011 und 2012 wurden jährlich ca. 22 Kinder geboren. 61 Kinder sind ohne Eltern, weil diese im Ausland arbeiten. Zu 90 % leben diese Kinder bei ihren Großeltern, die übrigen werden in Familien im Ort untergebracht, welche dafür vom Staat bezahlt werden. Weitere 32 Kinder leben quasi als Halbwaisen bei einem Elternteil.

Fast alle alte Menschen bekommen so wenig Rente, dass sie als arm zu bezeichnen sind, 20 von ihnen sind besonders hilfsbedürftig. Es fehlt an Holz zum Heizen. 10 alte Menschen bekommen Mittagessen in der Sozialkantine. 2 Sozialarbeiterinnen kümmern sich sporadisch um sie.

 

MedPunkt

In Chioselia gibt es einen MedPunkt, eine staatliche medizinische Behandlungsstelle für die Orte der Umgebung. Die Ärztin Irina Verdes und 2 Krankenschwestern arbeiten dort. Die Berliner unterstützen den MedPunkt mit med. Geräten und Zubehör, wie Teststreifen. Derzeit wird geplant, einen Frischwasseranschluss zu errichten. Vom Schulbrunnen gegenüber soll eine Leitung bis zum MedPunkt gelegt werden.

 

Sozialassistentin

in Chioselia ist Valentina Axenti. Sie hilft uns bei vielen Gelegenheiten; sei es bei der Auswahl der Stipendiaten oder Kindergarten-Kinder oder Fragen zu bedürftigen Familien.

 

Kindergarten

Natürlich gibt es auch einen Kindergarten in Chioselia, einen heute viel zu großen sowjetischen alten Bau, bei dem man offensichtlich lange Zeit die Instandhaltung vergessen hatte. Hierhin gehen mittlerweile 10 Kinder aus armen Familien im Dorf, denen wir aus Aachen den Besuch ermöglichen.

 

Winterhilfe für arme alte Menschen

Im Kindergarten ist so viel Platz frei, dass Bürgermeister Axenti hier für arme alte Menschen ein Winterquartier einrichten möchte. Wegen ihrer minimalen Renten von 35 bis 40 € monatlich können sich 15 alte Menschen im Winter kein Heizmaterial leisten und sitzen frierend in ihren Wohnungen.

 

 

Tarancuta (Tsarankutsa)

 

http://localitati.casata.md/index.php?l=ro&action=viewlocalitate&id=2118

 

gehört zur Primaria Chioselia. Wir selbst haben dort kein Projekt. Die Berliner haben beim letzten Besuch im März 2014 den vollkommen maroden Turnhallen-Fussboden der erst 7 Jahre alten Schule besichtigt, weil die Schulleitung darum gebeten hatte. Sie überlegen nun, ob und wie man helfen könnte.

Im Rahmen der geplanten Zusammenlegung von Schulen ist die Schule in Tarancuta eine Kandidatin für ein Schulzentrum. Allerdings streiten die beteiligten Gemeinden nach wie vor heftig um Erhalt und Umzug.

 

 

Baimaclia (Beimaklia)

 

https://www.google.de/maps/place/Baimaclia/@46.1840104,28.3898627,11z/data=!4m2!3m1!1s0x40b617df996dea13:0x3bf45e982ce4e639

 

http://localitati.casata.md/index.php?l=ro&action=viewlocalitate&id=2112

 

Baimaclia besteht aus 3 Orten mit insgesamt 3500 Einwohnern. Ein grosses Problem ist die Altersarmut, so berichtet Bürgermeister Genadi Vovcenco.

 

Altenzentrum

Deshalb möchte er für arme alte Menschen das ehemalige Krankenhaus zum Altenzentrum umbauen. Das würde aber 15 bis 20.000 € kosten; für uns leider nicht machbar.

 

Musik- und Kunstschule

Im Ort ist die Musik- und Kunstschule, entfernt ähnlich einer VHS, untergebracht, die vom Rajon Cantemir unterhalten wird. Allerdings müssen die Teilnahme am Unterricht, Materialien, Werkzeuge und Instrumente von den Eltern bzw. Schülern bezahlt werden.

Wir haben den Plan, die Musik- und Kunstschule zu einer Kooperation mit der Theater-AG des SZ in Costangalia zu führen. Diese Kooperation soll zu einer Keim-zelle ortübergreifender kultureller Zusammenarbeit werden.

 

 

Enichioi (Jenikioj)

 

https://www.google.de/maps/place/Enichioi/@46.220939,28.4175968,11z/data=!4m2!3m1!1s0x40b61872c53db6a5:0x4cf2f86cd37bf7d8

 

http://localitati.casata.md/index.php?l=ro&action=viewlocalitate&id=2132

 

Schule

Die 170 Schüler in 9 Klassen kommen direkt aus Enichio und den außerdem zur Primaria gehörenden 4 Dörfern in der Umgebung, davon ca. 50 Kinder aus sozial schwachen und benachteiligten Familien; 15 mental behinderte Kinder besuchen die Schule. Ein körperlich behindertes Kind sollte zwar ebenfalls die Schule besuchen, die Eltern kümmern sich aber nicht darum. Die Kinder mit Handicap werden von speziell ausgebildetem Lehrpersonal betreut.

 

Mit der Schulleiterin Rodika Cantea haben wir einen Antrag an die Deutsche Botschaft erarbeitet, um über das dortige Förderprogramm die Ausstattung des Schulraumes für den Förderunterricht der behinderten Kinder zu erreichen.

Nun ist der Antrag abgegeben und wird bearbeitet. Mitte Oktober besuchten Mit-arbeiterinnen der Deutschen Botschaft die Schule, um sich ein eigenes Bild vor Ort zu machen. Jetzt sind wir alle voller Hoffnung auf eine Zusage.

 

 

 

Valea-Perjei im Rajon Taraclia (Valea-Perjäj) das erste „j“ wie Journal

 

https://www.google.de/maps/place/Valea+Perjei/@46.0339272,28.9259612,13z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x40b7ce6e833be4dd:0xf3eb98f10527fed4

 

http://localitati.casata.md/index.php?l=ro&action=viewlocalitate&id=8729

 

Wie der Name schon sagt, liegt Valea-Perjei in einem Tal. Das Dorf erstreckt sich ueber eine Flaeche von 6 mal 3 Kilometern. 4747 Einwohner sind noch wohnhaft, es waren vor der Auswanderungswelle mehr als 5500.

70 % sind bulgarischer Herkunft, 20 % moldauischer, 10 % aus 9 anderen Nationalitaeten wie Gagausen mit turkstaemmigem Hintergrund, Russen und anderen.

850 bis 900 Kinder und Jugendliche leben im Ort, davon gehen 157 in die Kindergärten und 470 ins Lzyeum; 990 alte Menschen sind im Rentenalter und ca. 1200 Bürger gehen einer regelmäßigen Arbeit nach.

Deren Einkünfte liegen bei 2.000 bis 2.500 Lei im monatlichen Durchschnitt, die der Rentner zwischen 800 und 1.500 Lei, meistens aber im unteren Bereich.

Im Ort befindet sich eine Weinkelterei, wo ca. 20 Einwohner arbeiten, in der Landwirtschaft arbeiten etwa 150 bis 200, in den 21 Geschäften 40 bis 50 Menschen. Der MedPunkt ist gerade mit 2.500.000 Lei staatl. Zuschuss neu erbaut worden. 4 Ärzte und 11 Schwestern werden dort ambulante Behandlungen durchführen. Angeschlossen ist eine Rettungswagen-Einheit.

Die Häuser im Dorf sind zu 100 % ans Strom- und Gasnetz angeschlossen. Viele Haushalte bekommen aus 7 tiefen Brunnen ihr Wasser, andere aus eigenen. Es gibt ein Kulturhaus, und die Menschen können Internet, Telefon und TV empfangen.

 

Vater Johann oder auch Väterchen Ivan

ist der orthodoxe Geistliche des Ortes und gleichzeitig der Kümmerer. Er weiß, wo überall der Schuh drückt, wo dringend Hilfen nötig und sinnvoll sind. Vater Johann ist jederzeit ansprechbar und setzt sich nach Kräften für die beteiligten Seiten ein.

Ganz besonders am Herzen liegen ihm die Kinder. So vermittelte er unsere Hilfe für das Lyzeum (Herd), und Dank des kleinen Restguthabens beglückte er die ärmsten Kinder seiner Gemeinde mit kleinen Weihnachtsgaben.

Die Schließung des bulg. Kindergartens ist ihm ein Greuel. So wollte er mit einem großen Sommercamp 2014, zu dem Bischof, Deutsche Botschaft und Presse eingeladen werden sollten, auf die Missstände aufmerksam machen. Die hohen Kosten dafür verhinderten jedoch unsere mögliche Hilfe.

 

Kindergärten

2 von 3 Kindergärten wurden in 2013 geschlossen, nämlich der moldauische und der bulgarische Kindergarten. Nun gibt es nur noch den Kindergarten Nr. 3, der am Ortsrand in einem großen sowjetischen Einheitsbau untergebracht ist. Wie wir aber im März 2014 sehen konnten, ist er in einem akzeptablen Zustand.

 

Behindertenhilfe

Im Parterre des Kindergartens residiert in einem großen Raum der örtliche gemeinnützige Verein Centrul de asistenta sociale Caritate AO, der sich dort der Hilfe für die Behinderten des Ortes widmet und ein breites Spektrum vom Reha-Training bis zu Spielen und Gruppenarbeit anbietet.

 

Das Lyzeum

ist die einzige Schule in Valea-Perjei. Hierhin gehen 470 Kinder in 23 Klassen.

Es gibt die üblichen Probleme: Große bauliche Mängel, etwa 30 % Schüler ab Klasse 5, die ihr Schulessen nicht bezahlen können, große Defizite in der Ausstattung mit Lehr-/Lernmitteln und bei der Schülerversorgung.

So haben wir im Herbst 2013 für die Anschaffung eines neuen Großküchenherdes für die Schulkantine 1.250 € per Vertrag zur Verfügung gestellt. Zum Anfang des neuen Schuljahres im September 2014 ist er in Betrieb gegangen.

 

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