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Das Armenhaus Europas

 

Wir helfen im Armenhaus Europas, der Republik Moldau,

Republica Moldova oder auch Moldawien genannt. Und

aus den nachfolgenden Informationen werden Sie leicht

entnehmen können, warum wir ausgerechnet dort unsere

Hilfen leisten.

 

1991 wurde aus der Sowjetrepublik Moldawien die eigen-

ständige Republik Moldau oder in der Landessprache

„Republica Moldova“. Der junge Staat ist etwa so groß

wie Nordrhein-Westfalen oder Belgien. In dem traditio-

nellen Agrarland gibt es kaum Bodenschätze und nur

wenig Industrie.

Früher war Moldawien der Obst- und Gemüsegarten der

Sowjetunion, eine von Landwirtschaft geprägte, sehr

schöne Gegend. Das Landleben war zwar hart und nicht

gerade komfortabel, aber alles, was man zum Leben

brauchte, war vorhanden.

Heute ist die Republik Moldau unabhängig. Wirtschaftlich

geht es jetzt den meisten Menschen aber schlechter. Gerade im armen Süden des Landes ist die Situation katastrophal. Wovon die Menschen dort leben, ist für uns schwer zu verstehen. Fast jede Familie besitzt etwas Land, das oft noch in Handarbeit beackert wird und die Existenzgrundlage darstellt - Subsistenzwirtschaft wie aus dem Lehrbuch. Bezahlte Arbeit aber ist selten.

 

Leben wie in einem Entwicklungsland

 

Die Republik Moldau, 33.800 Quadratkilometern groß, zwischen Rumänien und der Ukraine gelegen, wird nicht nur das Armenhaus Europas genannt, es ist tatsächlich ein Armenhaus.

Wegen der hohen Migrationsrate, gibt es nur noch etwa 3,5 Millionen Einwohner, die laut Statistischem Bundesamt und Auswärtigem Amt im Jahr 2012 ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 5,44 Milliarden Euro erwirtschafteten. Demnach betrug das BIP pro Kopf 2012 in Moldawien rund 2.528 Euro, im selben Zeitraum in Deutschland etwa 32.550 Euro, also fast das 13-fache.

 

Gemäß Berechnung der Vereinten Nationen liegt das Land aktuell auf Platz 114 des HDI - Human Development Index - http://www.laenderdaten.de/indizes/hdi.aspx -, der wahrscheinlich aussagekräftigere Informationen über die Lebensverhältnisse eines Landes gibt als das BIP. Im HDI werden insgesamt 187 Länder geführt, Deutschland aktuell auf Platz 6, und das Nachbarland Rumänien liegt trotz aller Probleme dort auf Platz 54.

 

Von den derzeit etwa 3,5 Mio Einwohnern der Republik Moldau leben unterschiedlichen Angaben zufolge bis zu 80 % unter der Armutsgrenze.

In den vergangenen Jahren hat mehr als eine dreiviertel Million Bürger das Land verlassen, um ihr Glück oder eine Arbeit andernorts zu suchen. Trotz dieser enormen Abwanderung meist junger Menschen – oft Väter und Mütter - ist eine Arbeitsstelle für die Zurückgebliebenen kaum zu bekommen.

 

Arbeitslosengeld, soziale Hilfen oder ähnliche Leistungen des Staates reichen nicht zum Leben. Eine funktionierende medizinische Versorgung fehlt. Heizmittel wie Gas oder Öl, die im Winter mit dauerhaften Temperaturen bei 15 Grad unter Null eigentlich unverzichtbar sind, sind Mangelware. Der Durchschnittsbürger könnte sie auch kaum bezahlen.

Häuser, Straßen, öffentliche Einrichtungen, Elektrizitäts- und Wasserversorgung bedürfen, sofern überhaupt vorhanden, vielerorts dringender Reparaturen.

 

Kurz und gar nicht gut: Die Republik Moldau befindet sich auf dem Niveau eines Entwicklungslandes, ihre Bewohner leben vielfach in großer Not.

Und wie so oft in solchen Mangelsituationen leiden die Schwächsten am meisten, nämlich Kinder, Alte, Kranke und Behinderte.

 

 

Land ohne Eltern

 

Viele Einwohner der mittleren Generation, somit oft die Väter und Mütter, sind ausgewandert. Sie fehlen im dörflichen Leben und viel mehr noch ihren Kindern.

 

Vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion lebten deutlich mehr als vier Millionen Einwohner in dem Land, das zur kommunistischen Zeit zu den wohlhabendsten Gebieten der Sowjetunion zählte.

 

Wegen der aufgezeigten Probleme haben etwa eine dreiviertel Million Menschen das Land verlassen. Unicef berichtete schon 2004, dass 25 Prozent der Bewohner im erwerbsfähigen Alter migriert waren. Und die Migration hält weiter an.

 

In Ausland, bevorzugt in Russland, Italien und Spanien, wollen sie Arbeit finden, Geld verdienen und damit ihre Angehörigen zuhause unterstützen. Damit verloren und verlieren viele Kinder Vater oder Mutter, nicht selten beide. Sehr viele Familien sind nicht mehr vollständig.

 

Die Auswirkungen des Verlusts der Eltern auf die Entwicklung von Kindern sind enorm, lassen sich im Einzelfall oftmals nur erahnen. Ein wenig mehr Wohlstand wird mit schweren psychischen Belastungen erkauft, die nicht nur die Kinder treffen sondern auch Mütter, Väter und Großeltern.

 

Video "Moldawien - Zwischen den Welten"

http://derstandard.at/1355460031062/Moldawien---Die-Waisen-Europas

 

Artikel zum Organverkauf in Moldau "Zahlung nur bei Ware wie versprochen"

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/organverkauf-in-moldau-zahlung-nur-bei-ware-wie-versprochen-12223316.html

 

Artikel zur Migration "Republik der Kinder"

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-88656072.html

 

In Moldova wachsen etwa 250.000 der insgesamt 800.000 Kinder mit nur einem Elternteil auf oder sogar ganz ohne Vater und Mutter auf. Dann leben sie oftmals bei ihren Großeltern. Nicht selten müssen die älteren Geschwister die Aufgaben der Eltern übernehmen und ihre Brüder und Schwestern erziehen und versorgen.

 

 

Ein Blick ins Chaos

 

Das durchschnittliche Erwerbseinkommen außerhalb der 3 größeren Städte Moldovas liegt bei 150 €, die Durchschnittsrente bei 50 Euro im Monat und deckt damit nicht einmal das Existenzminimum.

Im Winter sind die Häuser eiskalt, zum Heizen fehlt es an Brennmaterial. Kinder verwahrlosen, weil es an Medikamenten, nahrhaftem Essen, Kleidung und sogar an Matratzen und Decken fehlt. Die Säuglingssterblichkeit ist hoch. Viele Erwachsene suchen ihren Trost im Alkohol.

Ernüchternd ist es zu sehen, dass einige Menschen nicht mehr an ihre Zukunft glauben. In den letzten Jahren hat sich auch nichts verbessert, im Gegenteil: Die Wirtschaft und das Sozialwesen brachen zusammen, so wurden beispielsweise Krankenhäuser und Kindergärten und Schulen geschlossen, Kulturhäuser verfallen, landwirtschaftliche Geräte können nicht mehr repariert werden etc.

 

 

Ein Hoffnungsschimmer

 

Freude und Hoffnung erleben wir aber auch: Wir treffen immer wieder auf Menschen, die die Ärmel hochkrempeln und auch ohne fremde Hilfe etwas aufbauen,

die sich im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten um Hilfen für die armen alten Menschen kümmern und Kinder und Jugendliche bei Freizeitaktivitäten anleiten.

Inzwischen treffen wir immer öfter auf motivierte und kompetente Menschen in diesem kleinen Land, die sich engagieren und mit Hoffnung in die Zukunft sehen!

 

 

Hier finden Sie Informationen zu "unseren" Dörfern

 

 

 

 

 

 

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